Montag, 29. September 2008
Spitzenpolitiker der CDU vergleichen die Linke mit Rechtsradikalen
firzen, 19:28h
Der Bundesvorstand der CDU gab ein Papier raus, welches quasi eine Ausschließung der Zusammenarbeit mit den Linken befahl.
"Für die CDU ist klar: Wer unsere Gesellschaftsordnung überwinden will ... kann kein Partner von demokratischen Parteien werden. Das gilt uneingeschränkt für rechtsradikale und linksradikale Parteien. Wir lehnen die Zusammenarbeit mit der Partei Die Linke, den politischen Erben der totalitären SED ab."
Sehr zum Schrecken einiger Kommunalpolitiker. Anscheinend ist es weitesgehend unbekannt, dass die CDU mit den Linken auf kommunalebene schon länger koaliert. Auf folgende Kreise trifft dies zu: Schwerin, Magdeburg, Thale, Oranienbaum, Meißen, Dresden. Auffällig ist, dass diese Kreise allesamt im Osten liegen, was daran liegt, dass die Linke dort zwischen 20 und 30% erreicht. Einige Politker der CDU bezeichen die Linken als die neue SED oder halten sie für "zweifelhafte Demokraten". Andere bezeichnen die Passage in dem Papier schlicht für undifferenziert und hoffen darauf, dass diese bald zumindest abegändert wird. Bis jetzt gibt es noch keine Koalition auf Landesebene und viele stellen sich sowas auch problematisch vor.
Quelle: Der Spiegel, Nr. 40 2008, S.36-38
"Für die CDU ist klar: Wer unsere Gesellschaftsordnung überwinden will ... kann kein Partner von demokratischen Parteien werden. Das gilt uneingeschränkt für rechtsradikale und linksradikale Parteien. Wir lehnen die Zusammenarbeit mit der Partei Die Linke, den politischen Erben der totalitären SED ab."
Sehr zum Schrecken einiger Kommunalpolitiker. Anscheinend ist es weitesgehend unbekannt, dass die CDU mit den Linken auf kommunalebene schon länger koaliert. Auf folgende Kreise trifft dies zu: Schwerin, Magdeburg, Thale, Oranienbaum, Meißen, Dresden. Auffällig ist, dass diese Kreise allesamt im Osten liegen, was daran liegt, dass die Linke dort zwischen 20 und 30% erreicht. Einige Politker der CDU bezeichen die Linken als die neue SED oder halten sie für "zweifelhafte Demokraten". Andere bezeichnen die Passage in dem Papier schlicht für undifferenziert und hoffen darauf, dass diese bald zumindest abegändert wird. Bis jetzt gibt es noch keine Koalition auf Landesebene und viele stellen sich sowas auch problematisch vor.
Quelle: Der Spiegel, Nr. 40 2008, S.36-38
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