Samstag, 19. Juli 2008
Atomenergie - Energie der Zukunft?
firzen, 16:19h
Die Atomdebatte wurde wieder kräftig angeheizt und dauert nun schon mehrere Wochen an. Als besonders Klimaschonend werden die AKWs verkauft, zuweil sogar als "Ökoenergie" bezeichnet. Doch "öko" kann man es nicht nennen wegen dem radioaktiven Abfall und seiner ungeklärten Endlagerung.

Als Hauptargument wird die überaus günstige Zwittereigenschaft von AKWs genannt: Gut fürs Klima und günstig für den Verbraucher.
Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Oft wird der Abbau von Uran und der eigentliche Bau des AKWs übergangen, die auch eine enorme Umweltbelastung darstellen. Doch dieses Problem gibt es auch bei Kohlekraftwerken etc. Nur bei regenerativen Energien besteht dieses Problem nicht.
Von günstigen Strom kann auch der Verbraucher nicht reden. Es mag sein, dass Atomstrom vergleichsweise günstig ist, aber davon merkt der Verbraucher nichts. Die Energiekonzerne machen mit abgeschriebenen AKWs prächtige Gewinne, womit auch das Argument in der Luft verpufft.
Lösungsansätze gibt es zuweil viele:
Man könnte z.B. CO2 in den Markt einspeisen, indem man sagt, dass Unternehmen vllt 35€ bekommen, wenn sie eine Tonne CO2 übernehmen. Es wird darauf gesetzt, dass der Erfinderreichtum des Marktes eine Lösung entwickelt. Dadurch würde der Sinn von Atomstrom schwinden.
Auch gibt es die Möglichkeit, dass Stromkonzerne 60 - 70% ihrer Atomstromgewinne in Fonds einzahlen, die die sozial Schwächeren abfedern und die Forschung antreiben.
Die Laufzeit der AKWs soll zwar erhöht werden, aber ein Neubau soll per GG verboten werden. Doch dadurch könnte wertvolles Potenzial verschenkt werden.
Quelle (bezieht sich nur auf die Lösungsansätze):
Spiegel Nr. 29 S. 33

Als Hauptargument wird die überaus günstige Zwittereigenschaft von AKWs genannt: Gut fürs Klima und günstig für den Verbraucher.
Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Oft wird der Abbau von Uran und der eigentliche Bau des AKWs übergangen, die auch eine enorme Umweltbelastung darstellen. Doch dieses Problem gibt es auch bei Kohlekraftwerken etc. Nur bei regenerativen Energien besteht dieses Problem nicht.
Von günstigen Strom kann auch der Verbraucher nicht reden. Es mag sein, dass Atomstrom vergleichsweise günstig ist, aber davon merkt der Verbraucher nichts. Die Energiekonzerne machen mit abgeschriebenen AKWs prächtige Gewinne, womit auch das Argument in der Luft verpufft.
Lösungsansätze gibt es zuweil viele:
Man könnte z.B. CO2 in den Markt einspeisen, indem man sagt, dass Unternehmen vllt 35€ bekommen, wenn sie eine Tonne CO2 übernehmen. Es wird darauf gesetzt, dass der Erfinderreichtum des Marktes eine Lösung entwickelt. Dadurch würde der Sinn von Atomstrom schwinden.
Auch gibt es die Möglichkeit, dass Stromkonzerne 60 - 70% ihrer Atomstromgewinne in Fonds einzahlen, die die sozial Schwächeren abfedern und die Forschung antreiben.
Die Laufzeit der AKWs soll zwar erhöht werden, aber ein Neubau soll per GG verboten werden. Doch dadurch könnte wertvolles Potenzial verschenkt werden.
Quelle (bezieht sich nur auf die Lösungsansätze):
Spiegel Nr. 29 S. 33
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