Sonntag, 4. Mai 2008
DGB-Chef will Sondersteuer für Top-Manager
DGB ist die Abkürzung für "Deutscher Gewerkschaftsbundes". Dessen Chef ist der Meinung, dass Spitzenverdiener wie Top-Dogs, etc (alles über 250000 Euro Jahreseinkommen) wieder den alten Spitzensteuersatz von 53% zahlen sollen (momentan 42%). Die CDU lehnt diesen Vorschlag massiv ab und begründet dies mit einer möglichen "gezielten" Vertreibung von Managern. Zudem argumentiert man noch mit anderen Spitzenverdienern wie Fußballprofis oder Fernsehstars, die von dieser Änderung nicht betroffen wären. Man fürchtet, dass diese auch nicht mehr hier arbeiten würden, wenn man das Gesetz konsequent erweitern würde. Die Linkspartei befüwortet diese Änderung, hält es aber für wichtiger, dass die Konzerne ab einem bestimmten Betrag, die Bezüge von Managern nicht mehr von der Steuern absetzen dürfe.

Eigene Meinung:
Ich halte diese Idee für wirtschaftlich unbedenklich. Klagen von Managern wird man wohl nicht erwarten können, weil deren Gehalt schon in den letzten Jahren unverhältnismäßig hoch angehoben worden ist. Diese Menschen verdienen auch bei 52% Steuern mehr als genug.

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